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Brauchtum Appenzell
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Streichmusiktag

Strichmusigtag
Eigenständig und weit über die Grenzen des Appenzellerlandes bekannt ist die
Appenzeller Musik. Typisch sind die Streichmusikformationen in Originalbesetzung
(zwei Geigen, Hackbrett, Cello und Kontrabass). Appenzeller «Kapellen» dagegen
musizieren mit Handorgel oder Klavier. Bei «Alpstobeten», am Sennenball und bei
vielen gesellschaftlichen Anlässen, auch an Familienfeiern, spielen die Formationen
zum Tanz, zur Unterhaltung oder konzertant auf.
Unvergleichlich sind der schmelzende Klang der Geige und die rhythmischen Klang-
kaskaden des Hackbretts. Für eine gute Stimmung sorgen neben den filigranen

instrumentalen Tänzen die «lüpfigen» Jodellieder. Eine Besonderheit sind die seelen-
vollen «Zäuerli» und «Rugguusseli», die instrumental gespielt werden und in ein rundes
«Wälserli» (Walzer) münden. Jede gute Formation glänzt mit Eigenkompositionen,
kann aber eine Vielzahl bekannter Stücke aus dem Stegreif spielen.
Immer am letzten Samstag im April findet in Urnäsch der «Striichmusigtag» statt,
an dem verschiedene Formationen aus beiden Appenzeller Kantonen auftreten.
Abgerundet werden ihre Darbietungen durch Beiträge von Jodelchören.
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